OÄ Dr. Weigel & Univ. Doz. Dr. Girsch
Spezialisiert in Hand-, Nerven-
und Mikro-Chirurgie

Allgemeine Handchirurgie

Allgemeine Handchirurgie


Schmerzhafte Veränderungen und Degeneration
Probleme des Handgelenks und der Hand zeigen sich gelegentlich durch sichtbare Veränderungen, wie z. B.
Ganglien (harmlose mit Gelenkschmiere gefüllte Synovialzysten) oder
Dupuytren Kontraktur (im Volksmund Sehenverkürzung)

Meist jedoch ist Schmerz das vorherrschende Symptom. Zum einen bei Bewegung, bedingt durch Engpasssyndrome von Sehnen (z. B. „schnellender Finger“). Zum anderen aber auch in Ruhe – oftmals nachts – verursacht durch Engpasssyndrome (Kompressionssyndrome) peripherer Nerven, z. B.
Karpaltunnelsyndrom
Sulcus Nervi Ulnaris Syndrom
Supinator Syndrom
Thoracic Outlet Syndrom

Auch Gelenkprobleme werden anfangs rein schmerzhaft und zunächst noch ohne Funktionseinschränkungen wahrgenommen. Bei Jugendlichen zeigen sich vor allem Gelenkinstabilitäten in späterem Alter Arthrosen am häufigsten die Rhizarthrose) sowie Arthritis. In allen Fällen kommen Einschränkungen der Beweglichkeit meist erst später dazu.




Behandlung schmerzhafter Veränderungen, Degenerationen und Traumata

 

Wir haben zwei erklärte Ziele: Schmerzfreiheit und größtmögliche Handfunktion.

Die Behandlungsmethoden richten sich nach der Diagnose. Es ist unser erklärtes Ziel Schmerzen zu beseitigen und die Funktion der betroffenen Struktur und damit die Handfunktion möglichst wieder herzustellen. Wir müssen hier aber auch festhalten, dass das nicht immer in vollem Umfang möglich ist. Vor allem bei Gelenkproblemen ist die Schmerzfreiheit oftmals nur im Tausch gegen Bewegungsumfang oder Verlust an Grobkraft möglich. Deshalb ist für uns von sehr großer Wichtigkeit, mit dem Patienten die Diagnose, die Behandlungsmethode und das erwartbare Ergebnis genauestens zu besprechen. Nur dadurch haben unsere Patienten die echte Chance, ihre Entscheidungen auf Basis einer realistischen Einschätzung treffen zu können. Nicht zu vergessen ist hier, dass gerade handchirurgische Eingriffe oftmals eine längere Nachbetreuung brauchen, meist verbunden mit Physiotherapie und/oder Ergotherapie.
Eine intensive Mitarbeit des Patienten ist ein absoluter Erfolgsfaktor, und genau dafür braucht es das entsprechende umfassende Wissen von der ersten Diagnose an.

Trauma / Probleme nach Unfällen

Jeder Unfall, der einen Verlust von Strukturen nach sich zieht, erfordert die Wiederherstellung dieser Strukturen. Hier ist es gut zu wissen, dass im Wesentlichen jede Struktur von Knochen, Sehnen oder Nerven wieder herstellbar ist. Selbst fehlende Finger können durch Zehenstrahlen (mikrovaskulärer Zehentransfer) rekonstruiert werden. – bitte den grün markierten Teil anders formulieren

Ausnahmen bilden hier zerstörte Gelenke – auch Gelenkarthrosen –, die sich nicht wieder herstellen lassen. Hier können wir als Ärzte nur versuchen, durch sogenannte Rettungsoperationen ein gewisses Bewegungsausmaß zu erhalten.

Verstauchungen und Zerrungen des Handgelenks und an der Hand, aber auch Brüche können posttraumatische Spätfolgen auslösen. Wichtig ist hier der Hinweis, dass sich diese mit unter erst mit mehrjähriger Verspätung bemerkbar machen, zunächst in Form von Schmerzen, eventuell auch mit Schwellungen und erst später mit Verlust an Funktion für den Patienten.

Kinder und Jugendliche unterscheiden sich deutlich von Erwachsenen, da sie zunächst nicht die Schmerzen beklagen, sondern durch Änderungen ihrer Verhaltensweise versuchen, die Schmerzen zu vermeiden. Es liegt also an der Beobachtungsgabe der Eltern, entsprechende Probleme frühzeitig zu erkennen.

 
Dr. Weigel und Dr. Girsch
 
Dr. Weigel & Dr. Girsch
Fachärzte für Hand-, Nerven-
und Mikro-Chirurgie

ordination@handgesund.at
OÄ Dr. Gerlinde Weigel
Fachärztin für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, sowie Handchirurgie.
ordination@die-weigel.at

Univ. Doz. Dr. Werner Girsch
Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie European Certificate in Hand Surgery.
w.girsch@aon.at